Der kleine Ortsteil mit 47 Einwohnern wird von der Gemeinde Germaringen verwaltet.
Riederloh, bestehend aus den Strassen Am Riederloh und Harthmäder Weg ist die Gemarkungsgrenzen betreffend eine bayerische Einmaligkeit. Die Flächen liegen zwar auf Germaringer Flur, sind aber unmittelbar mit dem Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz verwachsen.
Nach der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei im Jahre 1945 war es ihnen nach mehreren Zwischenstationen möglich, um 1950 von verschiedenen Germaringer Landwirten Grund zu erwerben, um wieder eine Existenz aufbauen zu können.
Nur das Anwesen Joachim Nocker war schon errichtet und auf dem Anwesen Reinhold Ulbrich befand sich die Hühnerfarm des Herrn Martin, welche er aber verkaufte. Später schrieb die Gemeinde Obergermaringen Am Riederloh Wald- und Wiesenstücke zum Verkauf aus, welche wiederum von Neugablonzer Firmen erworben wurden, die schon vorher an anderen Standorten einen Betrieb errichtet hatten.
Auf der großen Waldwiese von Riederloh legte der BSK Neugablonz im Jahr 1955 einen Fußballplatz , das sog. Waldstadion, an.

