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Germaringer Gemeindeblatt

Bild: Tempo runter in der Schulstraße
„Achtung Kinder!“ – Tempo runter im Bereich des Kindergartens und der Schule

Tempo runter in der Schulstraße

Viele Kinder und Grundschüler sind auf ihrem Weg zum Kindergarten oder zur Schule auch auf Rücksicht der Autofahrer angewiesen. Für die Jüngsten ist dieser Weg auch immer mit Risiken verbunden. Immer wieder melden sich besorgte Eltern im Gemeindeamt wegen Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit im Bereich der Schulstraße.

Wir bitten daher eindringlich zum Wohle und zur Sicherheit der Kinder, mit dem Auto Rücksicht zu nehmen und mit angepasster Geschwindigkeit im Bereich der Schulstraße, vor allem am Fußgängerüberweg beim Kindergarten und der Schule unterwegs zu sein. Auch die Auswertung der neuen Geschwindigkeitsmessanlage zeigt, dass immer wieder „Raser“ mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind.

Bild: Geschwindigkeitsmessanlage Germaringen
1. Die neue Geschwindigkeitsanzeige in Germaringen
2. Die Auswertung der ersten Mess-Phase

Mehr Sicherheit durch Geschwindigkeitsmessung

Wer die Schulstraße in Obergermaringen entlang fährt, bemerkt ein Blinken und Leuchten: Grün für jene Autofahrer, die sich an die Geschwindigkeit halten, Rot für die Raser!

Seit kurzem steht dort eine Messanlage, damit der Autofahrer sofort sieht, ob er die richtige Geschwindigkeit fährt. Gerade in der Schulstraße sind viele Kinder unterwegs und diese neue Geschwindigkeitsmessanlage informiert über das Tempo und soll dazu beitragen, dass die Autofahrer/innen die vorgeschriebene Geschwindigkeit im Ortsgebiet einhalten. Um einen Überblick über das Verhalten der Autofahrer zu bekommen, zeichnet das Gerät die Geschwindigkeit auf und notiert die Uhrzeit. Diese Daten können dann entsprechend ausgewertet werden. Im Laufe des Jahres wird das Messgerät durch Germaringen wandern und an verschiedenen Straßen aufgestellt werden.

Die erste Auswertung ergab folgendes Ergebnis:

Messung in der Zeit vom 13.09. bis 23.09.2011
Ort: Schulstraße in Richtung Wachter-Kreuzung/Ampel

Fast 70% der Fahrzeuge hielten sich an die Geschwindigkeit. Knapp 29% fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit vorbei und der Anteil der „Raser“ liegt bei unter 2%. Dennoch sind 518 Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in der Schulstraße unterwegs gewesen.

BILD: DSL Freischaltung in Germaringen
Mit dabei waren (von links nach rechts): Bernhard Biechele (Zweiter Bürgermeister), Paul Klöck (Geschäftsleiter), Karl Wenninger (Regierung von Schwaben), Kaspar Rager (Erster Bürgermeister), Dr. Hans-Martin Rummenhohl (Leiter Regionalbüro Süd der Telekom), Franz Pschierer (Staatssekretär), Manfred Gayer (Leiter Produktion technische Infrastruktur Telekom Niederlassung Süd)

DSL-Freischaltung in Germaringen

Information zur Breitbandversorgung (DSL)

 

Am Montag, den 29.11.2010 wurde die Freischaltung im Gemeindeamt offiziell bestätigt. Mit dabei waren (von links nach rechts): Bernhard Biechele (Zweiter Bürgermeister), Paul Klöck (Geschäftsleiter), Karl Wenninger (Regierung von Schwaben), Kaspar Rager (Erster Bürgermeister), Dr. Hans-Martin Rummenhohl (Leiter Regionalbüro Süd der Telekom), Franz Pschierer (Staatssekretär), Manfred Gayer (Leiter Produktion technische Infrastruktur Telekom Niederlassung Süd)

Finanzstaatssekretär Franz Pschierer betonte in seiner Rede den Willen der Staatsregierung, einen anbieter- und technikneutralen Breitbandausbau weiter zu fördern. Er sprach weiter von einer Attraktivitätssteigerung für Germaringen. Mit der Freischaltung gebe es nun einen weißen Fleck weniger auf der Breitband-Landkarte im Freistaat Bayern. Am Ende dankte er allen Beteiligten der Baumaßnahme für ihren Einsatz.

 

Betrifft Nutzung von Breitband-DSL durch Kunden von Mitbewerbern der Deutschen Telekom (z.B. 1+1, Alice, Congstar u.a.):

 

Der Anschluss von Mitbewerbern ist abhängig vom Abschluss neuer Verträge mit der Telekom. Nach unserem derzeitigen Wissensstand gibt es zwischen der Telekom und anderen Wettbewerbern keine Vereinbarungen zur Mitnutzung der neuen Breitband-Infrastruktur.

Herr Dr. Rummenhohl sagte dazu, dass die Telekom andere Anbieter "diskriminierungsfrei" teilnehmen lassen müsse. Grundsätzlich sei es möglich, Kunden anderer Anbieter auf die DSL-Technik umzustellen. Es bestünden allerdings die unterschiedlichsten Konstellationen und es würde vom jeweiligen Vertrag zwischen der Telekom und dem Mitbewerber abhängen.

Das bedeutet: Solange Mitbewerber die Vertragsbedingungen der Telekom nicht erfüllen bzw. keine entsprechenden Nutzungsverträge abgeschlossen werden (und das sei auf absehbare Zeit nicht der Fall), ist eine Verbesserung der DSL-Geschwindigkeit bei Kunden von Mitbewerbern in Germaringen nicht möglich. Es bleibt dann nur ein Wechsel zur Telekom (in der Regel für mind. 2 Jahre). Die Telekom stellt dafür ein Gutschrift bzw. einen Wechselbonus in Aussicht. Bei einem Rückwechsel zum Mitbewerber kann die neue Geschwindigkeit beibehalten werden.

  

WICHTIG:

Die neuen DSL-Anschlüsse können ab sofort gebucht werden. Wer also noch kein DSL-Kunde der Deutschen Telekom ist oder einen schnelleren DSL-Anschluss beauftragen möchte, der kann sich unter der Sonder-Hotline unter 0911/150-3556 über die Verfügbarkeit informieren und sich freischalten lassen für die neue DSL Technik.

Die Telekom weiter: "Um höhere Bandbreiten zu bekommen, muss ein Auftrag vom Kunden kommen. Ohne Kundenauftrag können wir nicht einfach ein anderes Produkt schalten. Bitte informieren Sie Ihre Bürger wenn nötig. Eine Rufnummer habe ich Ihnen genannt."

Die ersten Kunden aus Germaringen bestätigen bereits die Funktionalität der DSL-Anschlüsse.  

Wohnung ab sofort zu vermieten

Bild: Betreutes Wohnen Germaringen Haus St. Wendelin

Im Haus St. Wendelin (Betreutes Wohnen) Germaringen ist ab sofort eine 72qm Drei-Zimmer-Wohnung frei zu mieten.

Auskünfte erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung bei Herrn Klöck unter Telefon (+49)(0)8341-9775-14 oder per Email an info@germaringen.de

 

Problem Hundekot - Hundehalter aufgepasst!

Hundehaufen auf Wiesen und Weiden sind nicht nur unhygienisch, sondern können den Kühen und Rindern ernsthaft schaden. Durch den Mäh- und Aufladevorgang des Futters wird der Hundekot großflächig innerhalb des Futters verteilt, kann nicht mehr entfernt werden und wird zwangsläufig von den Kühen aufgenommen. Dabei können verschiedene Parasitenkrank-heiten, wie z.B. Neospora caninum, und Bandwürmer die Kuh infizieren. Die Folge von der Neosporose sind z.B. Aborte beim Rind, d.h. es kommt zu Verkalbungen und Fehlgeburten. Außerdem wollen unsere Landwirte saubere und gesunde Nahrungsmittel produzieren.

Deshalb die Bitte an alle Hundehalter:

Ergreifen Sie geeignete Maßnahmen, wie z.B. Plastikbeutel mitnehmen, oder lassen Sie Ihren Hund ganz gezielt in einem Gebüsch oder einem von der Gemeinde vorgesehenen Platz sein Geschäft verrichten.

Der Hundekot bereitet den Landwirten große Sorgen und wirtschaftlichen Schaden. Die Gemeinde hat diese Sorgen ernst genommen und schon im vergangenen Jahr Hundestationen errichtet. Es ist sehr erfreulich, dass diese Hilfe zur Entsorgung der Hinterlassenschaft gut angenommen wurde. Es hat sich allerdings gezeigt, dass auch an weiteren Standorten Bedarf an solchen Stationen besteht. Die Gemeinde hat daher die Kosten nicht gescheut und weitere 4 Stationen errichtet, eine bei Gruma, eine am Hang, jeweils eine in Untergermaringen und in Ketterschwang.

Wir richten deshalb folgenden Appell an Sie:

  • Lassen Sie Ihren Hund erst dann frei laufen, wenn er sein „Geschäft“ außerhalb von Wiesen und Äckern erledigt hat. Bedenken Sie, dass Sie Ihren Hund nur unter Kontrolle haben, solange er an der Leine ist.
  • Besorgen Sie sich Hundebeutel aus der „Station“, nehmen Sie die „Hinterlassenschaft“ Ihres Lieblings mit und entsorgen Sie den Beutel ordnungsgemäß in der  aufgestellten „Hunde-Toilette“.

Das wilde Abkoten von Hunden in landwirtschaftlichen Produktionsflächen entspricht dem Tatbestand der unzulässigen Abfallbeseitigung und –lagerung (§ 3 und § 61 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz) und kann mit Bußgeld belegt werden. Nach Art. 33a Bayerisches Naturschutzgesetz gilt generell, dass bei Ausübung des Betretungsrechts der freien Natur diese sauber zu halten ist.

Sehr geehrter Hundehalter, wir appellieren deshalb an Ihr Verständnis, Ihren Hund nicht auf Wiesen und Weiden, sondern auf geeigneten Plätzen Gassi zu führen. Unsere Landwirte brauchen saubere Flächen, damit sie gesunde und hochwertige Nahrungsmittel produzieren können.

Vielen Dank!

Appell an Hundebesitzer: Grünfläche am Betreuten Wohnen ist kein Hundeklo!

Die Hinterlassenschaften der Hunde in unserer Gemeinde sind wohl ein Dauerbrenner und sorgen immer wieder für Diskussionsstoff und Verärgerung bei der Bürgerschaft.

Nachdem bereits im letzten Gemeindeblatt ausführlich auf diese Problematik hingewiesen wurde, wenden wir uns heute nochmals an unsere Hundebesitzer. Bitte lassen Sie Ihren Hund sein Geschäft – ob groß oder klein – nicht auf der Grünfläche vor dem Betreuten Wohnen verrichten. Nehmen Sie auch hier Ihre Hunde noch an die Leine. Die Grünfläche ist eine grüne Oase in unserer Gemeinde und der Vorgarten für unsere Bewohner. Aus Respekt vor den Bewohnern unseres Hauses St. Wendelin und auch aus Rücksicht auf kleinere Kinder, die oftmals mit ihren Müttern zum Teich kommen appellieren wir eindringlich an Sie: halten Sie ihren Hund von dieser Grünfläche fern!