eza! Energieberatungsstelle in Germaringen

- Energieberater Andreas Kaufmann bei der Beratung im Gemeindeamt
Nutzen Sie die Möglichkeit für sämtliche Energiefragen rund ums Thema Bauen, Modernisieren und Energiesparen.
Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin im Gemeindeamt unter Tel. 08341-9775-13
Die eza!-Energieberatung ist für Germaringer Bürger kostenfrei und findet immer am zweiten und vierten Donnerstag eines Monats im Gemeindeamt statt.
Ihr Energieberater Andreas Kaufmann gibt Ihnen gerne Auskunft über Ihre Fragen und Anliegen zu allen Energiethemen
Terminvereinbarung:
Telefon 08341-9775-13
Email: kaufmann@germaringen.bayern.de
Vor-Ort-Energieberatung in Germaringen
Geförderte Vor-Ort-Beratung mit Qualitätssicherung durch eza!
Die Bundesregierung fördert eine ingenieurmäßige, detaillierte Vor-Ort-Energieberatung. Bei dieser wird der Energieberater bei einem ersten Besuch eine genaue Gebäudeaufnahme machen, dann den Ist-Zstand und verschiedene Sanierungsvarianten berechnen und schließlich einen umfassenden Bericht ausarbeiten.
Der Bericht enthält neben der Berechnung möglicher Energieeinsparungen und der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Maßnahmen auch eine Beschreibung aller vorgeschlagenen Maßnahmen und einen Verweis auf mögliche Förderprogramme.
Der Bericht wird im Rahmen eines ausführlichen Beratungssgesprächs dem Kunden übergeben.
Qualitätssicherung
Für diese Vor-Ort-Energieberatung hat eza! eine Qualitätssicherung eingeführt, die auch bei der Energieberatung in Germaringen zählt.
Haussanierung in Germaringen erfolgreich durchgeführt
Das Ehepaar Monika und Christian Schnädelbach aus Germaringen wollen dem Eigenheim den Energiehunger austreiben. D.h. Sanierung vom Keller bis zum Dach. Als erstes suchten sie die eza!-Energieberatungsstelle im Gemeindeamt auf, um sich über Modernisierungsmaßnahmen und Förderprogramme zu informieren. Mit Hilfe des Energieberaters Andreas Kaufmann wurde ein Gesamtkonzept erstellt.
Als erstes wurde vor Ort eine Bestandsaufnahme des Reihenmittelhauses (Bj. 1971) gemacht und der IST-Zustand analysiert und berechnet. Das Dach hat bereits eine Zwischensparrendämmung von 16 cm Steinwolle und entspricht der heutigen Mindestvorgabe. Das Mauerwerk ist 30 cm stark und beidseitig verputzt. Die Fenster wurden vor wenigen Jahren schon erneuert. Die Alte Ölheizung soll durch eine moderne Pelletszentralheizung ersetzt werden.
Das Ziel der geplanten Modernisierung war es, die heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz um 30% zu übertreffen. Auf Grund der günstigen Lage des Mittelhauses, ergeben sich für die Fassade eine Dämmstärke von 12 cm (WLG 032) und der Kellerdecke von 6 cm (WLG 022). Eine Solaranlage auf dem Süddach unterstützt im Winter zusätzlich die Heizung und liefert das warme Wasser zum Duschen. Die Überschußwärme der Solaranlage wird über ein Vorschaltgerät auch gleich für die Spül- und Waschmaschine verwendet. Das spart zusätzlich Strom.
Über ein zinsgünstiges kfw-Darlehen von 50.000 Euro werden die Baumaßnahmen finanziert. Mehrere Angebote von Fachfirmen wurden daraufhin für die einzelnen Sanierungsmaßnahmen eingeholt. Verschiedene Handwerksbetriebe (7 Stck) aus unserer Region waren am Bau beteiligt. Um die Bausubstanz zu schützen und die feuchte Luft kontrolliert auszutauschen, empfahl Bauingenieur Andreas Kaufmann eine dezentrale Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zusätzlich sinken dadurch die Lüftungswärmeverluste, was den Heizwärmebedarf verringert.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden die Regenrinnen inkl. Fallrohre, das Balkongeländer und das Vordach im Eingangsbereich gleich mit erneuert.
Investitionskosten:
- Wärmedämmung Fassade und Kellerdecke: 11.000 Euro
- Pelletsheizung (inkl. neuer Lagerraum und Ausbau der alten Heizung): 21.000 EuroSolaranlage (7,8 m2 Vakuumröhren): 10.000 Euro
- Dezentrale Wohnraumlüftung (2 x EG, 2 x OG): 3.000 Euro
- Baubegleitung (inkl. Berechnung, Ausschreibung, Energieausweis): 2.000 Euro
Ohnehin anfallende Maßnahmen:
- Heizungserneuerung
- Fassadenanstrich
Zuschüsse:
- Von KfW-Bank: ca. 6000 Euro
- Für Pelletsheizung (BAFA): 5.000 Euro
- Für Solaranlage (BAFA): ca. 1.600 Euro
- Für Heizungsumwälzpumpe (BAFA): 200 Euro
- Frühjahrsbonus der Pelletskesselfirma: 820 Euro
- Für Baubegleitung (Kfw): 1.000 Euro
Verbräuche und Verbrauchskosten (2 Personen, 140 m2) pro Jahr
Vorher (Öl): ca. 1.500 Liter; 1.400 Euro (0,93 Euro/Liter)
Nachher (Pellets): ca. 2,0 - 3,0 Tonnen; ca. 500 Euro (200 Euro/Tonne)
Jährliche Einsparung an Heizenergiekosten: ca. 1.000 Euro
Mehrinvestition in die Pelletsanlage im Vergleich zu einer neuen Ölbrennwerttechnik: ca. 6.000 Euro
Amortisation der Anlage: in ca. 8-12 Jahren
Fazit:
Bis sich die Gesamtinvestitionskosten der Sanierung über die Heizkosteneinsparungen amortisieren, wird es bestimmt ein paar Jahre dauern. Der Immobilienwert und Wohnkomfort ist jetzt schon enorm gestiegen. Die neue Anlagentechnik (Holzpellets, Solar) ist vorbildlich für die Nachhaltigkeit. Während sich der Heizölpreis fast verdoppelt hat, sind die Preise für Holzpellets seit einem Jahr stabil.
Das fertige Ergebnis kann durchaus zum „Nachmachen“ anregen. Für weitere Informationen stehen Ihnen Herr und Frau Schnädelbach (Tel. 08341/965301) sowie Andreas Kaufmann in Ihrer Energieberatungsstelle (Tel. 08341/977513) gerne zur Seite.




