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Energietipps

Für Durchzug sorgen

Lüften heißt, die Luft im Raum schnell und vollständig auszutauschen. Das funktioniert nicht bei gekipptem Fenster. Dann steigt nämlich die Wärme über der Heizung auf und zieht gleich zum Fenster hinaus. Dadurch geht Heizenergie verloren, die Feuchtigkeit bleibt aber im Raum. Es muss also rechtzeitig, besser noch permanent gelüftet werden, bevor hohe relative Feuchten erreicht werden, die zudem noch viel Energie benötigen. Der Wärmeinhalt feuchter Luft ist größer als die von trockener Luft. Informieren Sie sich am besten in Ihrer Beratungsstelle über richtiges Heizen und Lüften, vor allem bei geplanten Sanierungen.

Energieberatung für Unternehmer

Bis zu fünf Prozent vom Umsatz machen die Energiekosten in vielen Betrieben aus. Doch besonders kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen oft Informationen über Einsparpotentiale. Die KfW-Mittelstandsbank bietet Zuschüsse für qualifizierte Energieberatungen an, um diese Defizite zu beheben. „Keine Zeit“ und „mangelndes Wissen über Einsparmöglichkeiten“ lauten die meistgenannten Gründe von Unternehmern und Freiberuflern auf die Frage, warum Sparpotentiale in ihrem Betrieb noch immer brachliegen. Ein Energieberater zeigt auf, wo sie den Hebel ansetzen können. Zur Umsetzung von Sparmaßnahmen (z.B. Beleuchtung, Kühlung, Heizung, Gebäudehülle usw.) bietet die KfW zinsgünstige Finanzierungen.

Energieberatungsstelle als persönliche Informationsquelle

Stehen Sie vielleicht auch vor einer Entscheidung? z.B. Planen Sie einen Neubau oder Kauf einer Immobilie? Wollen Sie Ihr Haus sanieren? Möchten Sie Ihr Gebäude oder Ihre Wohnung neu vermieten oder verkaufen? Dann ergeben sich einige Fragen: u.a. Brauche ich einen Energieausweis? Welche Dämmung ist sinnvoll und was kostet diese? Welche Alternative gibt es zu Öl? Welche Fördergelder gibt es? Welche Verpflichtungen habe ich als Hausbesitzer?

Solche und andere Fragen werden Ihnen speziell, neutral und kompetent beantwortet. Als erste Orientierungshilfe haben Sie so die Gelegenheit, Ihre evtl. weiteren Schritte zielgerichtet anzugehen.

Die Energieberatungsstelle in Germaringen ist für Sie als Bürger bestimmt. Vereinbaren Sie Ihren eigenen Termin und sprechen Sie über Ihr konkretes Anliegen. Viele Regelungen, Vorschriften, Zuschüsse, unterschiedliche Meinungen lassen derzeit viele Fragen aufkommen. Damit keine Frage mehr offen bleibt, haben Sie die Möglichkeit, sich zu informieren.

Förderprogramme und Zuschüsse

Ältere Häuser verlieren Energie über die Gebäudehülle wie Wände, Fenster, Decken oder Dach in unterschiedlicher Menge. Neben dem Allgemeinen Nutzerverhalten, trägt eine veraltete Heizungsanlage zusätzlich zu hohen Energiekosten bei.

Hausbesitzer können ihre monatlichen Energiekosten reduzieren. Der erste Schritt führt zum Energieberater. Möglichkeiten, Bedarf, Förderprogramme, Kosten und Wirtschaftlichkeit können vorab erläutert werden. Falls ein Gebäude modernisiert werden muss, so sind eine sinnvolle Planung, die Auswahl der Baumaterialien und eine genaue Ausführung der Maßnahmen entscheidend für den Erfolg. Es müssen nicht gleich 20 cm Wanddämmung sein. Wer sein Haus auf den Neubau Standard saniert, erhält aktuell ein KfW-Darlehen für max. 75.000 Euro pro Wohneinheit für 1,41 Prozent Zins (Baujahr des Hauses vor 1995). Zusätzlich wird noch ein Zuschuss von 5 Prozent auf die förderfähige Investitionssumme gewährt.

In Ihrer Beratungsstelle in Germaringen erhalten Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Keller bei hohen Außentemperaturen nicht lüften

Die derzeit tagsüber herrschenden hohen Temperaturen machen es unmöglich, kalte Kellerräume zu lüften. Die hohe Luftfeuchtigkeit schlägt sich dann nämlich an kalten Kellerwänden und an im Keller gelagerten Dingen nieder. Kellerfenster müssen also tagsüber dringend geschlossen gehalten werden. Wenn die Außentemperaturen in den frühen Morgenstunden wieder unter 10°C abkühlen, kann während dieser begrenzten Zeit der Keller gelüftet werden. Fazit: Keller dürfen nur mit kalter Frischluft gelüftet werden, sonst trägt man nur zusätzlich Feuchtigkeit hinein. Im Keller sollten keine Dinge in geschlossenen Schränken oder eng gestapelt gelagert werden. Bei mangelnder Luftzirkulation riskiert man Schimmelflecken an Textilien und an Leder.

Regelmäßig den Energieverbrauch kontrollieren

Ein guter Weg zum Energiesparen ist, sich eine Jahrestabelle mit Monatsübersicht zu erstellen. Am Ende jedes Monats trägt man die Werte von Strom, Warmwasser und z.B. Erdgas in die Tabelle ein und rechnet den monatlichen Verbrauch aus. Diese Selbstkontrolle kann man auch wöchentlich oder täglich machen. Eine klare Übersicht wirkt so manches Wunder und hat bei vielen schon sehr geholfen, Energie zu sparen. Einige Mieter z.B. erwarten dann eine Rückzahlung von Nebenkosten, trotz höherer Energiepreise.

Wie allein schon durch bestimmte Verhaltensänderungen Energie sinnvoll genutzt werden kann, erfahren Sie in Ihrer Beratungsstelle.

Der Energieausweis für Nichtwohngebäude

Um Gebäude und deren Verbrauchsdaten miteinander vergleichen zu können und um mögliche Sanierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung aufzuzeigen, schreibt die Energieeinsparverordnung die Ausstellung eines Energieausweises vor. Der Energieausweis ist für alle Nichtwohngebäude ab 01.07.2009 Pflicht, bei Verkauf, Vermietung, Leasing und Verpachtung. Für Gebäude mit mehr als 1.000 Quadratmetern Nutzfläche, in denen Behörden und sonstige Einrichtungen für eine große Anzahl von Menschen öffentliche Dienstleistungen erbringen und die deshalb von diesen Menschen häufig aufgesucht werden, z.B. Schulen, Behörden, Krankenhäuser aber keine Kreditinstitute, sind Energieausweise auszustellen. Der Eigentümer hat den Energieausweis an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle auszuhängen. Die Pflicht dazu besteht auch, wenn das Gebäude weder verkauft noch vermietet werden soll. Der Energieausweis gibt Informationen zur Energieeffizienz des Gebäudes. Beim Energieausweis gilt, je grüner, desto besser.

Wie kalte Herdplatten Eintöpfe heiß machen und obendrein nichts anbrennt

Wer sich einen neuen Herd zulegt, holt sich am besten die effizienteste Variante: einen Herd mit den mittlerweile gängigen Glaskeramikkochfeldern und – der sogenannten Induktionstechnik. Wer die Platten dieses raffinierten Herds berührt, wundert sich: Sie werden gar nicht heiß. Anbrennen ist auch passé. Denn der Herd arbeitet mit magnetischen Wechselfeldern: Die erzeugen Hitze zielgenau nur da, wo der Gemüseeintopf steht. Wer den darauf warm macht, verbraucht fast die Hälfte weniger als derjenige, der seine Würstchen auf einem herkömmlichen Herd mit gusseisernen Platten erwärmt: 40 Prozent immerhin. Allerdings müssen die Topfböden aus ferromagnetischem Material sein.

Aus für Glühbirnen

Neue EU Verordnung knipst die Glühbirne aus.

Nach rund 130 Jahren ist das Aus für die herkömmliche Glühbirne in Europa besiegelt. EU-Abgeordnete einigten sich darauf, Glühbirnen wegen des hohen Stromverbrauchs ab September 2009 stufenweise vom Markt zu nehmen. Ab dem 1. September 2012 soll es nur noch Energiesparbirnen in den Läden geben. Wichtig bei einer Kaufentscheidung ist die Qualität der Lampen. Billigprodukte erreichen nicht die lange Lebensdauer. Achten Sie beim Kauf von Leuchtmittel auf die Lichtfarbe. Es gibt bei Energiesparlampen auch einige Nachteile: manche Lampen „flimmern“; es gibt starke elektromagnetische Felder (Leselampe!); wegen dem Quecksilber ist die Sparlampe ein Sondermüllprodukt; die Herstellung ist ökologisch kritisch und der Einkaufspreis ist sehr hoch. Die Beleuchtung nimmt ca. 15% des Stromverbrauchs im Haushalt ein. Wo und wie effizient Kosten gespart werden können, erfahren Sie in Ihrer Beratungsstelle.   

Energieberatung nur vom Fachmann

Hinter einer fundierten Beratung steckt viel Wissen. Vor jeder Sanierung und Erneuerung eines Altbaus ist eine Energieberatung für den Hausbesitzer eine sinnvolle und wichtige Unterstützung. Der Markt an Beratungsangeboten wird jedoch zunehmend unübersichtlicher. Von der hochwertigen Ingenieurdienstleistung bis hin zum jetzt neu angebotenen kostenlosen Energiecheck, den ein Handwerker nach einer halbtägigen Kurzeinweisung durchführen kann, reichen die Angebote auf dem Markt. Im Gegensatz zum kostenlosen Energiecheck, der dem Handwerker lediglich als neuer Weg für Erstkontakt und Kundenakquisition dient, zeichnet sich wahre Energieberatung durch Unabhängigkeit und Kompetenz aus. Für jeden, der plant Geld in die Sanierung seines Hauses zu investieren, ist daher stets eine persönliche Energieberatung - und nicht nur ein kurzer Check sinnvoll.

Bundeskabinett hat neue EnEV verabschiedet

Das Bundeskabinett hat die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 mit den Maßgaben des Bundesrats vom 6. März 2009 verabschiedet. Die Änderungsverordnung und damit die EnEV 2009 tritt voraussichtlich am 1. September 2009 - in Kraft. Unter anderem liegt die Obergrenze des Jahresprimärenergiebedarfs (Gesamtenergiebedarf eines Gebäudes, mit Anlagentechnik) dann 30 % niedriger als bisher. Bei der Wärmedämmung um ca. 15%. Elektrische Speicherheizsysteme dürfen in den meisten Anwendungsfällen ab 2020 bzw. 30 Jahre nach ihrem Einbau oder einer wesentlichen Teileerneuerung nicht mehr betrieben werden.Wenn Sie bauen oder modernisieren wollen, so erkundigen Sie sich in Ihrer Beratungsstelle.

CO2-Gebäudesanierungsprogrammes des Bundes unter neuem Namen

Wichtigste Änderungen ab 01.04.2009:

  •  Neben der Sanierung ist auch der Ersterwerb eines sanierten Gebäudes auch Eigentumswohnung) förderfähig;
  • Umstellung der Förderung unter Beibehaltung der technischen Mindestanforderungen von:
  • Kategorie A (Neubau-Niveau) auf "Sanierung zum KfW-Effizienzhaus"
  • Kategorie B (Maßnahmenpakete) auf "Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen"
  • Förderhöchstbetrag für "Sanierung zum KfW-Effizienzhaus" auf 75.000 Euro pro Wohneinheit angehoben
  • einheitliches Baujahr für förderungsfähige Gebäude:

Vor dem 01.01.1995 wurde für das zu sanierende Gebäude der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet.

Staat schüttet 2009 mehr aus denn je

400 Millionen Euro stellt das Bundesumweltministerium zur Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmebereich im laufenden Jahr zur Verfügung. Das ist mehr denn je. Mit dem sogenannten Marktanreizprogramm wird zum Beispiel der Einsatz von Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen gefördert. "Damit helfen wir Hausbesitzern, sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu machen, schützen das Klima und unterstützen gerade auch das lokale Handwerk“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Wenn auch Sie Ihr Haus modernisieren wollen, dann nutzen Sie die günstigen Konditionen zur Finanzierung und sichern Sie sich Ihren Anteil an Zuschüsse. 

In Ihrer Beratungsstelle in Germaringen erhalten Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Beim Pastakochen öfter mal an den Wasserkocher denken

Wer sich nach einem langen Arbeitstag einfach schnell ein paar Spaghetti kochen will, dessen Geduld wird am längsten mit dem Warten strapaziert: Darauf, dass das Wasser im großen Pastatopf endlich kochen mag. Zu wenig Wasser hilft ja auch nicht. Denn dann riskiert man, dass die Nudeln aneinanderkleben. Das Patentrezept gegen hohe Stromrechnungen: Den Wasserkocher in den italienischen Abend mit einbeziehen: Um nur einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen, braucht ein guter Wasserkocher deutlich weniger Zeit und Energie als die Herdplatte; rund ein Drittel weniger nämlich. Auch eine Mikrowelle kann da nicht mithalten. Allerdings, wie so oft: Auf die Qualität des Kochers kommt es an. Also: Spaghettiwasser zuerst im Wasserkocher heiß machen, dann in den Topf umfüllen.

Jetzt auch Förderungen und Zuschüsse für Einzelmaßnahmen

Ihre Immobilie wurde bis spätestens 31.12.1994 errichtet und Sie planen Energieeinsparung?

Dann können Sie sich das für Ihr Haus am besten geeignete Maßnahmenpaket oder auch nur eine einzelne Maßnahme auswählen. Maßnahmenpakete (z.B. Außenwände, Fenster und Heizung) werden mit einem Zuschuss in Höhe von 7,5 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal jedoch 3.750 Euro je Wohneinheit gefördert. Einzelmaßnahmen (z.B. nur Dachdämmung) werden mit einem Zuschuss in Höhe von 5 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal jedoch 2.500 Euro je Wohneinheit gefördert.

Bei Leuchten ist längst nicht alles Gold was glänzt

Schickes Design und peppige Formen sind die eine Sache. Wer Energie und Geld sparen möchte, lässt sich beim Einkaufsbummel durchs Möbelhaus aber besser nicht blenden. Einmal Bücken lohnt sich garantiert: Man sollte sich den Leuchtenfuß oder das Etikett an der Wunschlampe ganz genau ansehen: Energieeffizienzklasse A ist ein Muss. Sonst wird Ihr Designerfluter zum Geldverschleuderer.

Licht macht zwar nur einen kleinen Anteil am weltweiten Stromverbrauch aus (rund 15%), doch immer mehr Menschen brauchen immer mehr Licht. Und ein gutes Drittel der CO2-Emissionen kommt durch Stromproduktion zustande.

Zimmerpflanzen - weniger ist mehr

In der kalten Jahreszeit ist richtig Heizen und Lüften besonders wichtig. In kühlen Zimmern ist es besser, Pflanzen aufzustellen, die wenig Gießwasser benötigen. Kalte Luft nimmt die von den Pflanzen abgegebene Feuchtigkeit nur geringfügig auf – kritische Feuchte und damit Schimmelbildung kann entstehen.

Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollten mehrmals am Tag die Fenster zum Lüften ganz geöffnet werden. Mehr zum Thema erfahren Sie in Ihrer persönlichen Beratungsstelle.